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Tutorial2 |
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Hallo Leute,
scheinbar gab es einen Hauch von Interesse wie man Untertitel in seinen
Film einbindet, sicherlich haben einige schon ihre eigenen Methoden
entwickelt aber für uns ist das Neuland und wir haben dennoch etwas
passendes gefunden, was vielleicht für andere auch Interessant ist.
Eigentlich haben wir das nur von "Onkel Google" erfahren, aber hier nochmal kurz und bündig zusammengefasst:
Für das "Einbrennen" der Untertitel in das Videofile muss der Film
neu gecodet werden (zu avi und dann wieder zurück in den Film), was
Zeit und Rechenpower (zwischen 1 und 10 Stunden (Je nach Filmlänge) in
Anspruch nimmt.
Benötigte Programme:
# VirtualDubMod 1.5.4.1
# Subtitler 2_4 von Avery Lee
# Subtitle Workshop 2.5
# GSpot <- nur eventuell
Wichtig ist zunächst, dass du die Untertitel genauso benennst wie
die Film-Datei. Also z.B. Name.sub (oder Name.srt, Name.ssa) und
Name.avi.
Aber zuerst einmal wie erstelle ich überhaupt den Untertitel?
Der Untertitel wird zunächst relativ unabhängig vom Film mit einem
Extra Programm, in diesem Fall Subtitle Workshop 2.5 erstellt. Das Tool
ist ne nette Freeware die gut, einfach und sicher funktioniert.
Ladet dafür euren Film in Subtitle Workshop und beginnt den Untertitel zu schreiben (Input FPS und FPS sollte übrigens bei 15 stehen)
Dafür spult ihr zu der Stelle im Film wo ein Untertitel erscheinen
soll und drückt den Button für den "Anfang des Untertitels".
Anschließend spult ihr an die Stelle wo der Text wieder verschwinden
soll und drückt den Button für das "Ende des Untertitels". Dann erst
gebt ihr in das Eingabefeld den Text ein.
Soll im Anschluss direkt der nächste Text erscheinen drückt ohne
zu spulen wieder den Butten für den "Anfang des Untertitels" und
wiederholt die Routine wie eben.
Habt ihr euren Film komplett mit Untertiteln bearbeitet schaut das
in der Vorschau schonmal ganz gut aus, aber leider ist der Untertitel
jetzt noch nicht im Film eingebunden.
Speichert also als nächstes eure Untertitel Datei ab,
und wählt im sich öffnenden Menü das Format SubStation Alpha durch einen Doppelklick aus
Beendet Subtitel Workshop!
Als nächstes müsst ihr den VirtualDub Filter "Subtitler 2_4 von
Avery Lee" installieren. Entpackt dazu das Archiv und kopiert die Datei
Subtitler.vdf in euer VirtualDubMod Plugins Verzeichnis
(..\VirtualDubMod 1.5.4.1\plugins).
VirtualDubMod sollte vorher installiert sein.
Vorausgesetzt das ihr Bitrate, FPS und Seitenverhältnis
eures Films kennt könnt ihr direkt mit VirtualDubMod weitermachen. Wenn
ihr euch nicht sicher seid, dann ladet eure avi erst in GSpot und lasst
die benötigten Werte auslesen und notiert sie. Es gibt natürlich noch
andere Möglichkeiten an diese Daten heranzukommen als über GSpot.
Wenn ihr das habt schließt GSpot und startet VirtualDubMod
Klickt auf File/Open video file...
Sucht das entsprechende Videofile raus (dauert dann einen kleinen Moment bis es geladen wurde)
Eventuell öffnet sich nun dieses Fenster (wenn der Originalfilm
eine VBR (= variable Bitrate) MP3 Tonspur hat). Auf Nein klicken.
klickt auf Video / Filters...
Klickt auf Add
Wählt subtitler von Avery Lee aus und bestätige mit OK.
Durchsucht die Festplatte nach der Untertitel-Datei (mit *.ssa Endung)
Mit OK bestätigen.
Klickt auf Video / Compression...
Von nun seid ihr auf euch gestellt, wählt den Komprimiervorgang den
ihr sonst auch immer wählt. Zum Beispiel WMV3 (VCM codecs) oder DivX.
Habt ihr diese Einstellungen getroffen, dann wählt
File / Save as...
und....BETET
wir hoffen, dass wir behilflich sein konnten, schickt uns eine
e-mail über das Kontaktformular für Kritik oder Lob...oder noch besser:
Ein Karamellbonbon!
Und ehret die Leute von http://tonspurenguide.to.funpic.de/
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Extras |
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Extra (Tutorials verschiedener Art)
Das Lux-Studios Team hat für alle besonders
interessierten Besucher eine kleine Sammlung an KnowHow was unser Team
betrifft zusammengestellt.
Alle Tutorials und Erklärungen können auch auf www.Brickboard.de und www.Brick-Trick.de.vu wiedergefunden werden.
Wie wir unsere Kamera modifiziert haben
Animation von Legofiguren
Untertitel in avi-Dateien einbinden
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Tutorial1 |
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Wie wir unsere Kamera unter mörderischen Strapazen modifiziert haben (Nachmachen nur für Fortgeschrittene Brickfilmer geeignet)
Wir haben unsere Kamera
zuerst eine Art "Haut" aus Lego übergestreift, die bereits
Legokompatibilität bietet und somit für alle weiteren Kameragestelle
funktionieren wird.
Um diese Haut möglichst klein zu halten haben wir unsere Kamera
ein wenig verstümmelt und überflüssiges Plastik mit einer Feile
abgeraspelt, (Also nur machen wenn man weiss das man mit der Kamera
nichts anderes mehr vorhatl. Unserer hat bei eBay 12€ gekostet, ist
also nichts wildes gewesen)
Nachdem die Kamera passend für das Legoskelett war, setzten wir sie ein:
und achteten darauf das sie Wackelfrei feststeckte:
und fertig war die Legohaut:
Bezogen
auf eine Intel CS330, sollte dennoch bedacht werden, das dieser Prozess
generell auch für andere Kameras möglich ist. Wir hatten das ganze auch
mit einer
Kodak DVC325 hinbekommen. Diese ist nur durch einen Sturz kaputt
gegangen. Aber so etwas
ähnlich hat bereits ein fellow Brickfilmer auf der Ressourcen-page von
Brickfilms.com gepostet - > zum Tutorial < -
Das wäre also ein weiteres Beispiel für eine "Legohaut".
So kommen wir zu den eigentlichen Kameragestellen:
Gestell Nr. 1 alias DING:
Zuerst baut man sich 2 Türme aus Legoquadersteinen und eine Plattform aus Legotechnik. Hm naja schaut einfach auf das Bild:
Die Kamera in ihrer "Haut" ist an 4 Lego-Technik-Streben
befestigt und mit einem Dreh-Zahnrad (Teil: - >Klick< -) Drehbar gemacht.
Der Abstand vom Boden wird je nach Länge der Säulen individuel bestimmt.
Hier noch eine Detailansicht:
Das wirklich praktische an diesem Gestell ist, das es gerade auf den
Legonoppen befestigt wird, sich für die Kamera dennoch ein freier
Winkel ergibt. Man kann also auch "quer" über die Noppen filmen, obwohl
die Kamera auf genau diesen fixiert ist. Ausserdem kann man die Kamera
schön tief hängen lassen. Vor allem wenn man es geschafft hat eine
dünne Legohaut um die Kamera zu ziehen. Ausserdem kann man (wenn man
etwas geschickt ist) wundervolle Kameraschwenks machen. Dabei braucht
man aber eine ruhige Hand und gutes Augenmaß, aber dennoch gelingt es
in der Regel ziemlich gut.
Kameragestell Nr. 2 (der Kran)
Dieses Gestell hat zwar auch eine Drehbare Plattform, kann aber
zusätzlich die Kamera in die Höhe heben. Trotz der
Bewegungsmöglichkeiten sollten diese NIEMALS und unter KEINEN Umständen
zum schwenken benutzt werden, da der Kranarm ziemlich lang ist und zum
schwingen neigt, vor allem wenn die Kamera daran ein wenig schwerer als
Lego ist.
Bild1:
Bild2:
Die Bilder sollten recht selbsterklärend sein.
Aber für alle die genauere Einblicke haben wollen:
Der Mechanismus wie die Kamera hoch oder runter gedreht wird:
Ist selbst für mich recht schwer zu durchblicken.
Am besten man probiert etwas mit Zahnrädern und Achsen rum.
Meistens ergibt sich etwas mit der Zeit.
Ich glaube unser "Architekt" hat für den Kran etwa 6 Stunden
herumprobiert und 2 weitere Stunden zum bauen gebraucht. Ausserdem wird
der Kran bei fast jedem zweiten Dreh verbessert, Hier und da kann man
verstärkungen anbringen um das Schwingen zu reduzieren oder die
Kraftübertragung von Kurbel auf Zahnrad zu verbessern.
Allgemein: Durch die Kameragestelle sind die Kameras zwar nicht
mehr so schön klein und können nicht mehr direkt im Set platziert werden, aber sie
finden in der Regel dennoch oft Anwendung bei uns. Nur manchmal stecken
wir die Kamera nur mit ihrer Verkastung in ein Set wenn wirklich kein
Platz ist und kein Gestell benötigt wird.
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Equipment |
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Hardware
◊ Kamera:
Wir benutzten einige Zeit
eine Intel CS330 Webcam. Für ca. 12€ konnte man dieses alte Modell noch
gelegentlich bei eBay ersteigern. Mittlerweile benutzen wir eine Canon EOS 20D (digital spiegeklreflex) mit fernauslöser, so können wir unsere Filme in FullHD auf DVD bringen, wie zum Beispiel erstmals den Steinerei'09 Beitrag.
◊ Sonstiges:
Während der Dreharbeiten bedienen wir uns dem Einsatz einer Pinzette
und etwas bunter Bastelknete.
Die Pinzette ist oftmals hilfreich wenn
umgekippte Figuren oder Gegenstände aus dem Set entfernt werden müssen,
ohne das Set oder die Umgebung zu berühren. Mithilfe der Bastelknete
können runde Teile an glatten Oberflächen befestigt werden, oder Figure
ohne fester Standfläche (etwa auf Treppen oder beim klettern)
festgehaftet werden.
Software
◊ VideoMach:
Nachdem wir unsere Rohbilder
gecaptured haben, müssen diese in eine Videosequenz zusammengezurrt
werden um das Animationsergebnis in seiner vollen Pracht betrachten zu
können. Dafür verwenden wir diesen kleinen Alleskönner. ->VideoMach Seite
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Das Studio |
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Das Lux-Studio wurde ganz nach den Wünschen des Teams
konzipiert. Eine feste Schreibtischplatte mit glatten Kanten, die genug
Platz für Rechner, Set, Utensilien, Equipment und Beleuchtung bietet.
Die Bilder sprechen hier mehr als 1000 Worte.

(klickt auf die Bilder für Grossformat)
Um
effizient und schnell schöne Sets für unsere Filme zu bauen, sortierten
wir unser Lego der Farbe nach in grosse Kisten. Diese Kisten sind nun
in einem Regal direkt neben der Arbeitsfläche aufgestapelt. Das
Sortieren des legos war eine fürchterliche Fleißarbeit mit der wir
mehrere Stunden zubrachten. Hier ein Video das einen kurzen Teil der
Gesamtarbeit im Zeitraffer darstellt:
Download
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