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Wie wir unsere Kamera unter mörderischen Strapazen modifiziert haben (Nachmachen nur für Fortgeschrittene Brickfilmer geeignet) 

 

Wir haben unsere Kamera zuerst eine Art "Haut" aus Lego übergestreift, die bereits Legokompatibilität bietet und somit für alle weiteren Kameragestelle funktionieren wird.
Um diese Haut möglichst klein zu halten haben wir unsere Kamera ein wenig verstümmelt und überflüssiges Plastik mit einer Feile abgeraspelt, (Also nur machen wenn man weiss das man mit der Kamera nichts anderes mehr vorhatl. Unserer hat bei eBay 12€ gekostet, ist also nichts wildes gewesen)

Nachdem die Kamera passend für das Legoskelett war, setzten wir sie ein:


und achteten darauf das sie Wackelfrei feststeckte:

und fertig war die Legohaut:

Bezogen auf eine Intel CS330, sollte dennoch bedacht werden, das dieser Prozess generell auch für andere Kameras möglich ist. Wir hatten das ganze auch mit einer Kodak DVC325 hinbekommen. Diese ist nur durch einen Sturz kaputt gegangen. Aber so etwas ähnlich hat bereits ein fellow Brickfilmer auf der Ressourcen-page von Brickfilms.com gepostet - > zum Tutorial < -
Das wäre also ein weiteres Beispiel für eine "Legohaut".

So kommen wir zu den eigentlichen Kameragestellen:
Gestell Nr. 1 alias DING:

Zuerst baut man sich 2 Türme aus Legoquadersteinen und eine Plattform aus Legotechnik. Hm naja schaut einfach auf das Bild:

Die Kamera in ihrer "Haut" ist an 4 Lego-Technik-Streben

befestigt und mit einem Dreh-Zahnrad (Teil: - >Klick< -) Drehbar gemacht.
Der Abstand vom Boden wird je nach Länge der Säulen individuel bestimmt.
Hier noch eine Detailansicht:

Das wirklich praktische an diesem Gestell ist, das es gerade auf den Legonoppen befestigt wird, sich für die Kamera dennoch ein freier Winkel ergibt. Man kann also auch "quer" über die Noppen filmen, obwohl die Kamera auf genau diesen fixiert ist. Ausserdem kann man die Kamera schön tief hängen lassen. Vor allem wenn man es geschafft hat eine dünne Legohaut um die Kamera zu ziehen. Ausserdem kann man (wenn man etwas geschickt ist) wundervolle Kameraschwenks machen. Dabei braucht man aber eine ruhige Hand und gutes Augenmaß, aber dennoch gelingt es in der Regel ziemlich gut.



Kameragestell Nr. 2 (der Kran)

Dieses Gestell hat zwar auch eine Drehbare Plattform, kann aber zusätzlich die Kamera in die Höhe heben. Trotz der Bewegungsmöglichkeiten sollten diese NIEMALS und unter KEINEN Umständen zum schwenken benutzt werden, da der Kranarm ziemlich lang ist und zum schwingen neigt, vor allem wenn die Kamera daran ein wenig schwerer als Lego ist.
Bild1:

Bild2:


Die Bilder sollten recht selbsterklärend sein.
Aber für alle die genauere Einblicke haben wollen:

Der Mechanismus wie die Kamera hoch oder runter gedreht wird:
Ist selbst für mich recht schwer zu durchblicken.
Am besten man probiert etwas mit Zahnrädern und Achsen rum.
Meistens ergibt sich etwas mit der Zeit.
Ich glaube unser "Architekt" hat für den Kran etwa 6 Stunden herumprobiert und 2 weitere Stunden zum bauen gebraucht. Ausserdem wird der Kran bei fast jedem zweiten Dreh verbessert, Hier und da kann man verstärkungen anbringen um das Schwingen zu reduzieren oder die Kraftübertragung von Kurbel auf Zahnrad zu verbessern.

Allgemein: Durch die Kameragestelle sind die Kameras zwar nicht mehr so schön klein und können nicht mehr direkt im Set platziert werden, aber sie finden in der Regel dennoch oft Anwendung bei uns. Nur manchmal stecken wir die Kamera nur mit ihrer Verkastung in ein Set wenn wirklich kein Platz ist und kein Gestell benötigt wird.

 
 
Tuesday, 07 September 2010
   
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